Dieses private MINERALOGISCHE MUSEUM STEGER war 2O Jahre ( 1975 bis 1995 )
in der Himmelbachgasse 2 öffentlich zugänglich und musste schließlich wegen
Raumbedarfes geschlossen werden.
Kürzlich wurde es im historischen Altbau der ehemaligen Karmeliterkirche –
im Parterre finden im großen Saal permanent Kunstausstellungen statt –
in der Schlögelgasse 24 neu etabliert .
In 2 Räumen werden auf 39 qm 3000 Exponate ausgestellt – von
Einzelkristallen bis zu Kristall-Stufen.
Der seit über 5 Jahrzehnten aktive Sammler und vielseitige Initiator im
Verbreiten des Interesses für die Mineralogie finanziert sowohl die
Einrichtung als auch die laufenden Kosten selbst.
Die meisten Exponate hat Guido Steger im Laufe von über 35 Jahren aus seinen
weltweiten Studienreisen zu den Minen und Kristall-Zentren selbst
mitgebracht. Sie sind nahezu alle im Naturzustand präsentiert – nach
ästhetischen Gesichtspunkten ausgewählt und nach regionalen Bereichen
angeordnet. Aus Platzgründen wird beispielhaft vorgegangen. Pegmatitmineralien
Brasiliens sind ausführlicher dargestellt.
Dem interessierten Besucher bieten sich eine Reihe von wissenschaftlichen
Aspekten an, unter denen die Objekte studiert werden können : Systematik,
Ausbildungsweisen, Kristallisation, Mineralvergesellschaftung, Fundstellen u.a.
Illustrationen aus der Pionierzeit im Aufbau von Mineraliensammlergemeinschaften und Vereinen im östlichen Bundesgebiet Österreichs
dokumentieren die Zeitgeschichte ebenso wie topografisch aussagekräftige
Fotomontagen aus Studienreisen zwischen 1968 und 2002, die somit eine
persönliche Beziehung zu Ereignissen und zu den Exponaten herstellen und dem
Betrachter eine Vorstellung vermitteln, unter welch enormen psychischen,
physischen und finanziellen Anstrengungen die Kristalle geborgen – somit vor
Zerstörung durch die Erosion bewahrt - und dadurch
der Nachwelt erhalten bleiben.
Öffnungszeiten: jeden Donnerstag von 14 bis 16 Uhr - ausgenommen Juli,
August, September - nach Voranmeldung 02622/61700
Besonderer Dank gilt meiner Frau Brunhilde für ihre tatkräftige Unterstützung bei
der Etablierung des gemeinsamen Museums.